Wie wirklich ist die virtuelle Universität? - Neue Formen der Studienorganistion
Baumgartner, P. (2000). Wie wirklich ist die virtuelle Universität? - Neue Formen der Studienorganistion. In: Universität im 21. Jahrhundert - Zur Interdependenz von Begriff und Organisation der Wissenschaft. S. Laske, T. Scheytt, C. Meister-Scheytt und C. O. Scharmer. München/Mering, Rainer Hampp: 339-360.
In diesem Beitrag gehe ich der Frage nach, wie sich durch die Nutzung
des Internets für den Studienbetrieb die Organisationsformen von
Universitäten verändern (können). Im Zuge der Tendenz zur
„Bildungsglobalisierung“, die durch das Internet zwar nicht
eingeleitet, so aber doch beschleunigt wird, müssen wir uns von unserer
traditionellen Vorstellung von „Universität“ verabschieden. Die
Hochschullandschaft wird reichhaltiger und bunter werden. Das betrifft
sowohl die angebotenen Inhalte, die verwendeten didaktischen Methoden,
die studienrechtlichen Rahmenbedingungen wie Prüfungsordnungen und
Akkreditierungsfragen als auch die Organisationsformen insgesamt.
Ausgehend vom Begriff „virtual university“ habe ich im Internet nach Beispielen gesucht und – je nach Suchmaschine – einige hundert bis tausend Treffer („hits“) gelandet. Davon suchte ich etliche Webadressen („Links“) auf und analysierte das zugrundeliegende Organisationsmodell genauer. Das entstandene umfangreiche „rohe“ Datenmaterial habe ich sodann verglichen und in 10 Kategorien gegliedert.
Unsere bisherige Anschauung geht meist implizit davon aus, dass die Universität alle Funktionen des Lehrens in vollem Umfang selbständig entwickelt und selbst wahrnimmt. Wie das hier vorgestellte Datenmaterial jedoch zeigt, kristallisieren sich bereits heute deutlich getrennte 10 unterschiedliche Funktionsbereiche heraus.
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Ausgehend vom Begriff „virtual university“ habe ich im Internet nach Beispielen gesucht und – je nach Suchmaschine – einige hundert bis tausend Treffer („hits“) gelandet. Davon suchte ich etliche Webadressen („Links“) auf und analysierte das zugrundeliegende Organisationsmodell genauer. Das entstandene umfangreiche „rohe“ Datenmaterial habe ich sodann verglichen und in 10 Kategorien gegliedert.
Unsere bisherige Anschauung geht meist implizit davon aus, dass die Universität alle Funktionen des Lehrens in vollem Umfang selbständig entwickelt und selbst wahrnimmt. Wie das hier vorgestellte Datenmaterial jedoch zeigt, kristallisieren sich bereits heute deutlich getrennte 10 unterschiedliche Funktionsbereiche heraus.
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