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Projekt des ersten eEducation Lehrgangs ausgezeichnet

Studierende aus einem unseren Lehrgänge haben den Lörnie Award gewonnen: Das Projekt austri@rt4u hat am Dienstag den ersten Preis in der Kategorie „Creativity & Culture“ im Rahmen des österreichweiten Lörnie eContent Award 2009 verliehen bekommen.

Projekt des ersten eEducation Lehrgangs ausgezeichnet

austri@rt4u: Andreas Bauer, Andrea Prock und Reinhard Bauer

Im Rahmen unserer praxisorientierten Master-Studiengange lernen Studierende im 2. Jahr eine Projektarbeit anzufertigen, die in ihrem gesamten Prozess (von der Entstehung der Idee, über die Produktion, Marketing bis zur Evaluierung des Projekts) von uns Lehrenden betreuut wird.  So auch in eEducation, einem Lehrgang bei dem es um die Vermittlung von praktischen und theoretischen Kompetenzen im Umgang mit Medien und Technologien im weiteren erzieherischen Umfeld geht. - Ich habe darüber schon einmal auf diesen Seiten über solche Ergebnisse der Projekte von Studierenden berichtet. Diese Projektarbeiten sind nicht bloß Übungsmaterial, sondern es entstehen voll einsatzfähige – zum Teil hochprofessionelle – Arbeiten bzw. Programme. Das wurde nun durch Verleihung des Lörnie-Awards bestätigt, wo eines unserer Studiengangsprojekte bepreist wurde.

Am 21. April 2009 überreichte Sektionschefin Mag. Heidrun Strohmeyer (bm:ukk) den Autorinnen und Autoren der besten eContent-Einreichungen den diesjährigen Lörnie Award. Unter dem Motto „eContent von Schulen für Schulen“ wurden dieses Jahr insgesamt 91 Projekte eingereicht, von denen eine Fachjury die 24 besten in 7 Kategorien und mit 3 Sonderpreisen auszeichnete. Mich freut es ganz besonders, dass neben dem Projekt Umstieg leicht gemacht (Gertrud Stockinger, Helga Lehrbaum, Johann Garscha, Sandra Mayerhofer sowie Brigitte Zöchlinger) und dem Bewerbungsportfolio (Franz Ehrnleitner) unter den Prämierten auch drei Absolvent/innen unseres ersten postgradualen Masterlehrgangs eEducation sind.

Andrea Prock, Andreas Bauer und Reinhard Bauer haben im Rahmen einer Projektarbeit  eine interaktive Website konzipiert und umgesetzt, die sich als ein Beitrag zur kooperativen Online-Kunstvermittlung für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I versteht. Jungen Menschen sowie Kunsterzieher/innen, aber auch Lehrer/innen anderer Fächer und Besucher/innen aus dem nicht-schulischen Bereich wird die Möglichkeit geboten, sich auf der Website austri@rt4u näher mit dem Thema bildende Kunst in Österreich zu beschäftigen.

Die interaktive Website macht es dabei möglich, neues Wissen zu erwerben, dieses Wissen spielerisch zu überprüfen und in eigenen Gestaltungsaufgaben im integrierten Kunst-Wiki umzusetzen.  Neben der Entwicklung persönlicher Erlebnisfähigkeit und Freude an bildender Kunst sollen auch kognitive Zugänge eröffnet und das reflektorische und kritische Potential von Kunstwerken in altersgemäßer Form bewusst gemacht werden. Dabei geht es um die Entwicklung sowie die Förderung von Medienkompetenz, d.h. die Auseinandersetzung mit und Anwendung von neuen Medien, vor allem von Social Software wie Media Wiki, die kollaboratives Arbeiten fördert.

Zusätzlich gibt es noch eine weitere Open Source Software, das Bildbearbeitungsprogramm Gimp, mit dem die Schüler/innen erste Erfahrungen im Bereich digitaler Bildbearbeitung machen können.  Das didaktische Konzept der Website austri@rt4u basiert auf der eigenständigen und aktiven Auseinandersetzung von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Medien und folgt einem konstruktivistischen Verständnis von Lernen und Wissensaneignung. Auf der Startseite befinden sich daher neben Materialien zum Downloaden auch didaktische Hinweise zum Einsatz der Website im Unterricht. In der momentanen Ausbaustufe lassen sich folgende Daten hinsichtlich der Anzahl der Bilder, Dateien und Ordner nennen: 750 MB, 8670 Dateien, 8320 Ordner, 2100 Abbildungen (in 246 Ordnern), 305 Kunstbegriffe, 5 Kurzvideos, 6 Screeencasts, 10 Animationen. Ein durchaus beachtlicher Schatz von Materialien und Informationen für eine in die Tiefe gehende Beschäftigung mit österreichischer Kunst der Vergangenheit und Gegenwart.

Auf diesem Weg möchte ich meinen ehemaligen Student/innen recht herzlich zu ihrem Erfolg gratulieren und ihnen wünschen, dass ihre interaktive Website recht zahlreich im Kunstunterricht Verwendung findet.

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